Use & Share and Reuse & Repair

Das Konzept des Use & Share sowie Reuse & Repair basiert auf dem Wandel der bisherigen Produktnutzung hin zu einer Nutzung im Sinne der Circular Economy. So sollen Produkte, welche individuell nur selten genutzt werden, über Sharing-Services nutzbar sein, um so Individuelle Anschaffungen zu verringern und einer Mehrproduktion vorzubeugen. Daran angeknüpft ist die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zur Bewerkstelligung des Nutzungswandels und digitale Services zu schaffen, welche diese umsetzen und optimieren können.

Unter den Aspekten Reuse & Repair wird dabei die weiter Nutzung von Produkten durch Dritte sowie die Reparatur von Produkten zur Erhaltung des Primärlebenszyklus verstanden.

Herausforderungen

Die bisherige Nutzung von Produkten ist immer weniger vereinbar mit dem Konzept der Circular Economy. So sorgen kurze Innovationszyklen, geplante Obsoleszenz und die preisgünstige Verfügbarkeit von Produkten für immer kürzere Produktnutzungszyklen – Immer mehr Produkte werden neu produziert und die Entsorgung alter bedingt einen immer stärkeren Emissionszuwachs.

Eine Weiternutzung reparierter Produkte kann dem entgegen wirken, um diese so lange wie möglich innerhalb ihres primären Lebenszyklus halten zu können.

Die Digitalisierung als Lösungsansatz

Durch die Informationsbereitstellung in Verbindung mit intelligenten Systemen kann eine Optimierung der bisherigen Produktnutzung erreicht werde. So kann die primäre Lebensdauer von Produkten schon während ihrer Nutzung verlängert, eine optimale Nutzung von Produkten mittels Assistenzsystemen koordiniert und dies innerhalb neuer Geschäftsmodellen der Gesellschaft zugänglich gemacht werden.

Unsere Aktivitäten

Innerhalb des Reallabors beschäftigen wir uns mit der Konzeption digitaler Services und Geschäftsmodelle, welche digitale Infrastrukturen für den Wandel hin zur Circular Economy bereitstellen. So evaluieren wir innerhalb des Projektes „Lifecycling2“ die Möglichkeiten der Pedelec-Akkumulatornutzung sowie der Erstellung von geeigneten Geschäftsmodellen zur Nutzung dieser. Auch untersuchen wir innerhalb unseres Ride-Sharings die Möglichkeiten der Optimierung der Personenbeförderung in Verbindung mit dem Transport von Packstücken.

Weitere Untersuchungen nehmen wir innerhalb unserer geplanten Sharing-Boxen-Infrastruktur vor. Hier untersuchen wir die Möglichkeiten einer Sharing-Ökonomie und möchten geeignete Services zur Generierung neuer Nutzergruppen erproben.

Den Repair-Gedanken möchten wir künftig in unserem Repair-Cafe aufleben lassen, um hier Reparaturen von Produkten unter Zuhilfenahme moderner Werkzeuge zu ermöglichen. Die Bereitstellung der dafür benötigten Informationen werden am DIGIT im Rahmen des Projektes „EffizientNutzen“ evaluiert.

Events

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Tool-Sharing ist das Pilotprojekt für Angehörige der Ostfalia Hochschule.

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LifeCycling²

Unser Forschungsprojekt "LifeCycling²"

EffizientNutzen

Unser Forschungsprojekt "EffizentNutzen"