Redesign & Manufacture

Der Prozess der Produktentwicklung unter den Gesichtspunkten der Circular Economy wird als Redesign & Manufacture bezeichnet und beinhaltet sowohl die Nutzung von neuen, nachhaltigen und innovativen Technologien als auch den Transfer bisherigen Wissens, welches aus der Evaluation von Prozessen der Circular Economy gewonnen werden konnte.

Herausforderungen

Derzeit werden bei der Produktkonzeption und -produktion häufig ökonomische Interessen im Sinne der Kostenminimierung als wegweisend betrachtet. Dies ist oftmals mit den Zielen einer Circular Economy nur bedingt in Einklang zu bringen und führt vor allem bei der After-End-of-life-Versorgung von Produkten zu erheblichen Problemen. Beispiele hierfür sind festverbaute Akkumulatoren und verklebte Displays in Mobiltelefonen und elektronischen Geräten.

Die Digitalisierung als Lösungansatz

Durch eine gezielte Produktgestaltung und die Einbindung von Transferwissen aus den Prozessen der Circular Economy können wichtige Erkenntnisse ausgetauscht werden und so in Produktkonzeptionen einfließen. Ein zentrales Element bildet dabei das Konzept des „Design vor R“, welches die Erkenntnisse um die Prozesse vom Reuse bis zum Recycling in das Produktdesign einbezieht.

Unsere Aktivitäten

Unsere Forschung im Bereich des Sustainable Produkt Designs reicht von der Erstellung von Prädiktionssystemen zur besseren Implementierung von Grundsätzen der Circular Economy im Designprozess bis hin zur Konzeption von Datentransfermarktplätzen, über die Informationen ausgetauscht und akquiriert werden können. Außerdem beschäftigen wir uns mit der intelligenten Planung und Ausgestaltung von Ressourcengewinnungsprozessen. So haben wir uns im Zuge der Durchführung des Projekts "MAMMA" (Maintained Mine and Machine) mit der systemischen Integration von Sensorik im Bergbau beschäftigt, um den Ist-Zustand besser erfassen und optimieren zu können.